{"id":638,"date":"2025-10-31T10:00:11","date_gmt":"2025-10-31T10:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/paukert.ch\/new\/?p=638"},"modified":"2026-03-19T10:47:49","modified_gmt":"2026-03-19T10:47:49","slug":"xmas-mistelzweig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/paukert.ch\/new\/2025\/10\/31\/xmas-mistelzweig\/","title":{"rendered":"xmas Mistelzweig"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Unter dem Mistelzweig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-639\" srcset=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln-1024x576.webp 1024w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln-300x169.webp 300w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln-768x432.webp 768w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Mistelzweig hat das K\u00fcssen nicht erfunden, aber er hat es gef\u00f6rdert &#8211; zumindest in England. Wer dort mit einem h\u00fcbschen M\u00e4dchen oder einem netten jungen Mann unter dem Zweig mit den wei\u00dfen Beeren steht, mu\u00df freilich die Spielregeln streng beachten: Pfl\u00fcckt man eine Beere &#8211; ein Ku\u00df; zwei Beeren &#8211; zwei K\u00fcsse. Wenn keine Beeren mehr da sind, ist Schlu\u00df mit der K\u00fcsserei!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"670\" height=\"374\" src=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2354\" srcset=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln4.jpg 670w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln4-300x167.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">WANG2<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Misteln sind viel interessanter, als man beim ersten Blick durch die rosige Brille der Weihnachtsfreude vermuten w\u00fcrde. Die wilde Pflanze, von der es etwa 1400 Arten gibt, w\u00e4chst meist hoch oben in den Wipfeln der B\u00e4ume. Wo man auch leben mag &#8211; in Senegal oder Schweden, in Wales oder Japan -, \u00fcberall h\u00e4ngen Misteln zwischen Himmel und Erde. Wenn die \u00fcbrige Natur ihr Winterkleid angelegt oder sich zum Winterschlaf in die Erde verkrochen hat, sind sie eine wahre Augenweide.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Weihnachtsmistel ist ein immergr\u00fcner, kugelf\u00f6rmiger Busch von 60 bis 90 Zentimeter Durchmesser mit breiten, lederartigen Bl\u00e4ttern. Die perlenartigen Beerchen sind etwa so gro\u00df wie Johannisbeeren und meist wei\u00df oder gelblich. Im Nahen Osten sind sie gelb, orange oder rot. Die Misteln werden Anfang Dezember als Weihnachtschmuck gepfl\u00fcckt. Da man sie mit der Hand nicht erreichen kann, schie\u00dft man sie mit dem Gewehr herunter oder holt sie mit gabelf\u00f6rmigen Stangen vom Baum.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"994\" height=\"558\" src=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2350\" srcset=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln2.jpg 994w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln2-300x168.jpg 300w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln2-768x431.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 994px) 100vw, 994px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Weisse Mistel w\u00e4chst auf Laubb\u00e4umen wie Pappeln, Birken, Apfel- und Ahornb\u00e4umen. Verbreitet wird die Pflanze ausschlie\u00dflich durch V\u00f6gel. Sie fressen die Beeren und wischen die am Schnabel h\u00e4ngengebliebenen Kerne an der Baumrinde ab oder scheiden sie unverdaut wieder aus. Im Fr\u00fchjahr wachsen feine Wurzeln aus den Keimen, die sich zu einer klebrigen Haftscheibe verbreitern, aus der ein Fortsatz durch die Baumrinde bis ins Holz dringt. nach und nach treibt die Pflanze Bl\u00e4tter und beginnt ein au\u00dfergew\u00f6hnlich langes Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie bleibt von Insekten verschont, die Winde k\u00f6nnen ihr nichts anhaben, und sie ist sowohl gegen Winterfrost als auch gegen ausd\u00f6rrende Hitze gefeit. In der Regel stirbt die Mistel erst, wenn der Wirtsbaum stirbt. So sch\u00e4tzten F\u00f6rster das Alter einer Mistel, die auf einer Zeder wuchs, auf 400 Jahre.<br>Wie der Mistelzweig zum Weihnachtsgr\u00fcn wurde, ist nicht bekannt. Seine Beeren reifen jedoch nur im Dezember, gerade rechtzeitig f\u00fcr die Weihnachtsbr\u00e4uche. Schon bei den altgermanischen Feiern der Wintersonnenwende spielten Misteln eine Rolle. Und noch heute brennt w\u00e4hrend der Weihnachtstage in ganz Skandinavien der h\u00f6lzerne Julblock, dessen angekohlte Reste fr\u00fcher zum Schutz f\u00fcr das Haus aufbewahrt wurden. Das Holz stammt von einem Baum, in dessen Zweigen die Mistel w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln3-1024x684.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2351\" srcset=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln3-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln3-300x200.jpg 300w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln3-768x513.jpg 768w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln3-1536x1026.jpg 1536w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln3-2048x1368.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>In der englischen Grafschaft Staffordshire w\u00fcrde man keinen Bisssen vom Weihnachtspudding genie\u00dfen, wenn die darunter brennenden Flammen nicht von Mistelzweigen gen\u00e4hrt w\u00e4ren. Das Ku\u00dfspiel geht nach der Theorie eines Historikers auf die Saturnalien im alten Rom zur\u00fcck. Andere sehen darin ein \u00dcberbleibsel des skandinavischen Glaubens, da\u00df die Pflanze heilig sei; deshalb schlossen Krieger, die unter einer Mistel im Wald zusammenstie\u00dfen, f\u00fcr den Tag Waffenstillstand. Nach einer anderen Legende soll die Mistel urspr\u00fcnglich ein Baum des Waldes gewesen sein, der das Holz f\u00fcr das Kreuz Christi geliefert habe. Es hei\u00dft, da\u00df der Baum vor Schmach auf seine jetzige Gr\u00f6\u00dfe zusammengeschrumpft, sonst aber zum Wohlt\u00e4ter verwandelt worden sei, der auf alle Vor\u00fcbergehenden G\u00fcte und Reinheit aussch\u00fcttet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber keine andere Pflanze gibt es eine so umfangreiche Literatur, eine so ausgedehnte Mythologie. Die Sagen um den Mistelzweig reichen weit zur\u00fcck in ein Zeitalter lange vor Christi Geburt. Wuchs er vielleicht schon in den Zweigen des Baumes der Erkenntnis im Garten Eden?<br>Tatsache ist jedenfalls, dass die Mistel sich vorzugsweise auf Apfelb\u00e4umen ansiedelt. Der feurige Busch, aus dem Gott zu Moses sprach, geh\u00f6rte vermutlich zur Mistelfamilie. Diese Art, die im Heiligen Land auf Akazien w\u00e4chst, hat orangerote Stengel, und ihre Bl\u00e4tter und Fr\u00fcchte sehen wie Flammen aus. Das erkl\u00e4rt vielleicht, \u201edass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde\u201c, wie es im Alten Testament heisst &#8211; weil es nur das Feuerrot der Mistel war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die dramatischste Sage ist vielleicht die von Baldur, dem nordischen Gott der Sonne und des Sommers. Er tr\u00e4umte Nacht f\u00fcr Nacht, er w\u00fcrde einmal ermordet werden. Seine Mutter Frija nahm das f\u00fcr ein b\u00f6ses Vorzeichen. Sie sucht die gesamte beseelte und unbeseelte Welt auf &#8211; Steine und Metalle, Wasser und Feuer, Tiere und Pflanzen &#8211; und lie\u00df sich von allen versprechen, da\u00df sie Baldur nichts antun w\u00fcrden. Den Mistelzweig lie\u00df sie aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der eifers\u00fcchtige Gott Loki davon erfuhr, gab er Baldurs blindem Bruder H\u00f6dur einen Pfeil aus Mistelholz, der Baldur traf und ihn t\u00f6tete. Seltsamerweise ist ein \u00e4hnlicher Mythos aus in Afrika heimisch, wo viele St\u00e4mme glauben, ihre H\u00e4uptlinge k\u00f6nnten nur durch einen Pfeil aus Mistelholz get\u00f6tet werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/baldur2-1024x576.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-2352\" srcset=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/baldur2-1024x576.avif 1024w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/baldur2-300x169.avif 300w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/baldur2-768x432.avif 768w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/baldur2-1536x864.avif 1536w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/baldur2.avif 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Lange Zeit wurde die Pflanze wegen ihrer geheimnisvollen Zauberkr\u00e4fte verehrt. Die alten Griechen betrachteten sie als ein Mittel gegen Gift. Andere V\u00f6lker glaubten, sie k\u00f6nne Schl\u00f6sser aufbrechen und vor Feuer und Krankeiten sch\u00fctzen. M\u00e4nner und Frauen trugen Armb\u00e4nder, an denen aus Mistelholz geschnitzte Amulette klapperten, und \u00fcber den Zimmert\u00fcren hingen Mistelzweige zum Schutz gegen Hexen und b\u00f6se Geister.<\/p>\n\n\n\n<p>Als dann die Priester an Macht gewannen, wurde der Mistelzweig zum Symbol von Mut, Gesundheit, Fruchtbarkeit und Gl\u00fcck. Die Druiden kletterten in wei\u00dfen Gew\u00e4ndrn auf die B\u00e4ume und schnitten die Misteln mit goldenen Sicheln. Im Schweizer Kanton Aargau wurden sie mit Pfeil und Bogen heruntergeschossen. Wer sie mit der linken Hand auffing, besa\u00df ein Allheilmittel gegen Kinderkrankheiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Holstein galt die Mistel als Gl\u00fccksbringer. Ein Mistelzweig am Jagdhut verhalf mit Sicherheit zu reicher Beute. Die Bauern schm\u00fcckten jede Kuh, die als erste im neuen Jahr kalbte, mit Mistelzweigen, streuten die Beeren aufs Heu und mischten sie zur Saatzeit unter die Hirse und anderes Getreide. Die M\u00e4nner trugen ein Mistelzweiglein im Rockaufschlag und schnitzten die Griffe ihrer Taschenmesser aus Mistelholz. Frauen, die vergeblich auf Kindersegen hofften, banden sich einen Zweig um den Hals oder legten ihn unters Kopfkissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Altertum gilt die Mistel als ein Mittel gegen Epilepsie und Schwindelanf\u00e4lle. Sebastian Kneipp pries ihre Wirkung gegen Fallsucht. Selbst in der modernen Medizin konnte sich die Mistel behaupten. Bl\u00e4tter und Presssaft der Pflanze enthalten einen Stoff, der den Blutdruck senkt.<br>Am beliebtesten ist die Mistel jedoch als Weihnachtsschmuck. Noch immer erfreut man sich an dem Wintergr\u00fcn, das seit undenklichen Zeiten die Phantasie der Menschen in vielen Teilen der Welt befl\u00fcgelt hat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"532\" src=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2356\" srcset=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln5.jpg 800w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln5-300x200.jpg 300w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/misteln5-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Mistelzweig Der Mistelzweig hat das K\u00fcssen nicht erfunden, aber er hat es gef\u00f6rdert &#8211; zumindest in England. Wer dort mit einem h\u00fcbschen M\u00e4dchen oder einem netten jungen Mann unter dem Zweig mit den wei\u00dfen Beeren steht, mu\u00df freilich die Spielregeln streng beachten: Pfl\u00fcckt man eine Beere &#8211; ein Ku\u00df; zwei Beeren &#8211; zwei&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":639,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kadence_starter_templates_imported_post":false,"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"right","_kad_post_sidebar_id":"sk694_448vre","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-638","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=638"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2357,"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638\/revisions\/2357"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/media\/639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=638"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=638"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=638"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}