{"id":626,"date":"2025-10-31T09:43:40","date_gmt":"2025-10-31T09:43:40","guid":{"rendered":"https:\/\/paukert.ch\/new\/?p=626"},"modified":"2026-03-19T10:49:01","modified_gmt":"2026-03-19T10:49:01","slug":"xmas-st-nikolaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/paukert.ch\/new\/2025\/10\/31\/xmas-st-nikolaus\/","title":{"rendered":"xmas St. Nikolaus"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der reichen Stadt Patara lebte ein Knabe der hiess Nikolaus. Vater und Mutter starben an einer b\u00f6sen Krankheit. Er weinte Tag und Nacht. Die Eltern hinterliessen ihm grossen Reichtum: Gold, Silber, Edelsteine, L\u00e4ndereien, Schl\u00f6sser und Pal\u00e4ste. Auch Pferde, Schafe, Esel und andere Tiere besass er. Doch er war trotzdem sehr traurig und konnte sich \u00fcber seinen Reichtum nicht freuen. Seine Angestellten wollten ihn aufmuntern. Der Hofmeister anerbot sich, ihm seine Schl\u00f6sser zu zeigen. Der Stallmeister wollte mit ihm auf den sch\u00f6nsten Pferden durch die L\u00e4ndereien reiten. Der K\u00fcchenmeister meinte, er k\u00f6nne doch f\u00fcr alle reichen Kinder der Stadt ein k\u00f6stliches Essen zubereiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2361\" srcset=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus-1.jpg 1024w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus-1-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Doch Nikolaus wollte von allem nichts wissen. Auch die Tiere sp\u00fcrten, dass er traurig war. Sie dr\u00e4ngten sich zu ihm. Vom Weinen m\u00fcde, wollte er sich schlafen legen. Da stiess er mit dem Fuss an einen Tonkrug, in dem viele Schriftrollen steckten. Eine davon ergriff er und begann zu lesen. &#8222;Da war ein reicher Mann, der lebte herrlich und in Freuden. Da war aber auch ein Armer, der lag vor seiner T\u00fcr und wollte nur Brotsamen die den Reichen vom Tische fielen. Doch diese g\u00f6nnten sie ihm nicht. Es geschah, dass der Arme starb. Er wurde von den Engeln in den Himmel getragen. Auch der Reiche starb. Doch es kamen keine Engel, ihn zu holen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleiche ich nicht dem reichen Mann in der Geschichte, dachte Nikolaus. Ich bin sch\u00f6n gekleidet und lebe im \u00dcberfluss. Die Bettler draussen beim Stadttor habe ich vergessen. Morgen will ich fr\u00fch aufstehen und mich nach ihnen umsehen. Am Morgen schlich er sich zum Palast hinaus. Nach dem Stadttor fand er die \u00c4rmsten der Stadt, zerlumpt, krank und elend. Als sie ihn erblickten, streckten sie die H\u00e4nde entgegen. Nikolaus wollte in die Tasche greifen, doch an seinem bestickten Kleide gab es keine. Eilig l\u00f6ste er die schwere Goldkette vom Hals, zog den Ring vom Finger und gab es ihnen. Er schl\u00fcpfte aus dem Obergewand, dem bunten Rock, den Sandalen und verschenkte alles. Gl\u00fccklich ging er nach Hause. Er war wieder fr\u00f6hlich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2363\" srcset=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus2.jpg 1024w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus2-300x300.jpg 300w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus2-150x150.jpg 150w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus2-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nikolaus liess auf seine Kleider Taschen aufn\u00e4hen. Vergn\u00fcgt schl\u00fcpfte er in seinen, weiten, roten Mantel und spazierte am Abend durch den Garten. Er f\u00fcllte seine Taschen mit N\u00fcssen, \u00c4pfel und Mandarinen. Erneut schlich er sich aus dem Palast, ging zu den Armen und verteilte alles. Mit 12 Jahren wurde Nikolaus weit weg in die Schule gebracht. Ber\u00fchmte Lehrer unterrichteten ihn und unterwiesen ihn in der Heiligen Schrift. Wo er Not und Elend sah, gab er mit vollen H\u00e4nden. Doch er machte dies jeweils im Verborgenen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als er einmal zum Gottesdienst in die Kirche trat, wurden die Worte verlesen, die Christus zum reichen J\u00fcngling gesagt hatte: &#8222;Willst du mir angeh\u00f6ren, so verschenke alles was dir geh\u00f6rt an die Armen&#8220;. \u00dcber diese Worte hatte Nikolaus oft nachgedacht. Nun liessen sie ihn nicht mehr los. Er rief den Haushofmeister, befahl ihm Geld und Gut an die Armen zu verteilen. Denn er wolle sich aufmachen ins Heilige Land, wo unser Herr gelebt hatte. Nikolaus litt auf seiner Pilgerfahrt oft grosse Not. Bei allem Hunger blieb er aber stets fr\u00f6hlich. Er zog durch das Land und predigte das Wort Gottes. Den Kindern erz\u00e4hlte er Geschichten aus der Bibel.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines Tages kehrte er in die Heimat zur\u00fcck. In Myra war der alte Bischof gestorben. Als man Nikolaus erblickte fragte man, wer er sei. Ich bin Nikolaus ein Diener Christi, antwortete er. Da f\u00fchrte man ihn ins Gotteshaus und ernannte ihn zum Bischof. Als er wieder ins Freie trat, stand sein alter, grauer Esel vor der T\u00fcr. Von da an wurde er sein treuer Begleiter. Nikolaus sorgte f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen wie ein Hirt f\u00fcr seine Schafe. In Zeiten der Gefahr predigte er den Christen an einsamen Orten und st\u00e4rkte sie im Glauben.<\/p>\n\n\n\n<p>An seinem Geburtstag kleidete er sich jeweils in den kostbaren Bischofsmantel und nahm den Hirtenstab zur Hand. Seinen Esel belud er mit einem schweren Sack. Der war gef\u00fcllt mit \u00c4pfel, N\u00fcssen, Mandarinen und Honigkuchen. Er schritt durch die Strassen und verteilte die Gaben und machte diesen Tag zu einem grossen Fest. Das hielt er so bis ins hohe Alter. Und als die Stunde kam da Gott ihn heimholen wollte, fiel ihm nur eines schwer, dass er sich von den Kindern trennen sollte.Bischof Nikolaus starb am 6. Dezember 352. Zum Andenken an ihn nennen wir diesen Tag noch heute den Nikolaustag und feiern zur Freude aller Kinder das Nikolausfest. Somit k\u00fcndet er als Vorbote die Weihnachtszeit an.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"575\" src=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus-1024x575.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-627\" srcset=\"https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus-300x168.jpg 300w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus-768x431.jpg 768w, https:\/\/paukert.ch\/new\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/nikolaus.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte In der reichen Stadt Patara lebte ein Knabe der hiess Nikolaus. Vater und Mutter starben an einer b\u00f6sen Krankheit. Er weinte Tag und Nacht. 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